Woche 8: Pittsburgh Steelers 33 – Cleveland Browns 18

Pittsburgh Steelers 33 – Cleveland Browns 18

In vielen Köpfen der Spieler, Coaches und Fans schwirrten viele Emotionen rund um die Geschehnisse in Squirrel Hill am Tag zuvor. Für jeden Verständlich und es kam auch aus aller Welt viel Anteilnahme.
Aber vielleicht war auch das ein Grund, dass die Steelers am Sonntag nicht wie erhofft gut ins Spiel kamen. Die Offense war irgendwie nicht vorhanden, hinterließ der Defense immer wieder eine schlechte Feldposition, doch die Vereidigung konnte zumindest den Schaden gering halten.

Dennoch gingen die Browns mit 3-0 in Führung und gleich darauf unterlief Big Ben wieder eine für ihn typische INT. Dies bedeutete ein weiteres Field Goal für die Browns und das erste Quarter war eigentlich zum Abhaken.

Doch das 2. Quarter sollte anders werden. Ben täuschte den tiefen Safety der Browns mit einem Pump Fake, machte 2 Schritte nach vorne und fand mit einem schönen Pass Antonio Brown an der linken Seitenlinie und der lief unberührt zum 43 Yards Touchdown in die Endzone. Viele Fans atmeten sichtlich erleichtert auf. Und es sollte gut weitergehen. CB Joe Haden gelang seine erste INT gegen sein ehemaliges Team. Die Defense kam zwar nicht immer direkt an den agilen Baker Mayfield ran, aber Druck auf ihn war das gesamte Spiel über da. Mit dem letzten Drive der Halbzeit, unterstützt durch wieder ein tolles Laufspiel mit James Conner, kamen die Steelers vor die Endzone der Browns und spielten sogar einen vierten Versuch aus. Letztendlich fand Ben wiederum Antonio Brown mit einem Slant und man ging mit 14-6 in die Halbzeit. Eine doch beruhigende Führung.

Der erste Drive in Hälfte zwei begann auch sehr gut. Aber dann kam wieder so ein unnötiger Turnover. Ben fand RB Steven Ridley mit einem schönen Lob Pass, doch dieser war mit dem Rücken in Laufrichtung und beim Drehen bekam er den Ball aus den Händen gerissen.
Die Browns konnten aber auch wieder nichts aus ihrer Chance machen, nein im Gegenteil. Kurz vor der eigenen Endzone droppte QB Mayfield tief zurück, es gab ein Holding der Offensive Line in der Endzone und das bedeutete einen Safety für unsere Defense. Nach dem Safety erfolgt ein Free Kick in Form eines Punts oder Dropkicks, denn nach einem Safety wird derjenige doppelt bestraft und muss auch das Angriffsrecht abgeben.
Doch bei diesem Free Kick herrschte Chaos bei den Steelers. Unser Returner Switzer stand zum Return bereit, doch FB Rosie Nix gab plötzlich ein Fair Catch Signal, dies verwirrte wohl Switzer und der lies den Ball frei über das Feld springen, wie bei einem Punt. Nur war dies keiner, sondern ein Free Kick, der zählt wie in Kickoff. Also war dies ein freier Ball und die Browns konnten ihn mühelos tief in der Hälfte der Steelers erobern. Sie haben sich die Special Teams selbst betraft und die Browns in aussichtreiche Position gebracht. Diese Regel nicht zu kennen, was Switzer nach dem Spiel zugab, ist eigentlich ein Anfänger Fehler und geht sowohl auf die Kappe des Spielers, aber auch auf die des entsprechenden Coaches.
Es gab dann mehrere Versuche der Browns einen Touchdown zu erlangen und es hagelte dabei Flaggen für die Steelers, die sich damit immer wieder um ihre gute Arbeit brachten. Letztendlich fand Mayfield seinen WR Calloway in der Endzone zum Touchdown für die Browns. So stand es plötzlich nur noch 16-12 und es wurde gefühlt wieder unnötig eng.
Doch der Offense merkte man an, dass sie den Fehler des Teams wieder ausbügeln wollte. In beeindruckender Manier lief man vor allem mit Conner über das Feld und unser junger Running Back schloss den Drive auch mit einem Touchdown ab. Cleveland hatte nun nichts mehr entgegen zu setzen und die Steelers konnten gekonnt mit einem Field Goal und einem weiteren Touchdown durch James Conner den Sack zu machen. Ein Touchdown der Browns 6 Sekunden vor Schluss war vielleicht aus Steelers Sicht unnötig, aber am Ende doch egal. Es war ein deutlicher und guter Sieg, der den Steelers weiterhin Platz 1 in der AFC North beschert.
Nächste Woche geht es dann nach Baltimore, dort wird es wohl ein wenig schwerer werden, die Ravens kämpfen ums Überleben in der Division.

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